Fenster…

Fenster…

Sehr seltsam… Seit einiger Zeit schlafe ich wieder bei geöffnetem Fenster… Ja, ich weiß – bei dieser Hitze momentan ist das wohl unausweichlich – aber auch vorher schon ist es mir aufgefallen.

Warum das seltsam ist? Seit Andreas‘ Tod habe ich die Fenster nachts geschlossen gehalten. Das Leben draußen war mir zu laut, zu unruhig, zu aufmerksamkeitsheischend, zu… Zu halt… Ich konnte es nicht aushalten – war der Schlaf doch so schwer zu finden, den wollte ich nicht auch noch von außen gestört wissen. Zu kostbar jede Minute, die der schwer mit dem Leben kämpfende Körper endlich einmal die wild in tiefe Tiefen kreisenden Gedanken besiegt und zur Ruhe gekommen ist.

Nun scheint dieser Kampf irgendwie ausgekämpft und ich wieder offener für eine Öffnung nach Außen zu sein…?

Mir schießt dazu immer wieder dieser Spruch bzw. dieser Brauch durch den Kopf, der zum Tragen kommt, wenn jemand stirbt:

Öffne das Fenster, damit die Seele davonfliegen kann…

Als Andreas starb, habe ich das ganz automatisch getan – ohne auch nur im Mindesten darüber nachzudenken… Einzig die Bestätigung der Begleiterin vom Palliativdienst im Sinne von „ja, das ist gut, dass du das Fenster öffnest, dann kann seine Seele davonfliegen“ hat meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt.

Braucht die Seele ein Fenster?

Aber: braucht die Seele tatsächlich ein Fenster, um davonzufliegen? Geht das nicht „einfach so“? Warum muss das Fenster offen sein?
Vielleicht ist es ja auch eine Art Beschäftigungstherapie für die Begleitenden. Wenn man die ganze Zeit im „Helfen“-Modus gefahren ist und der Mensch, den man begleitet, stirbt, dann gibt es von jetzt auf gleich nichts mehr zu tun. Dann kann man wenigstens das Fenster öffnen und einmal tief durchatmen ;0)

Denn die Seele oder was immer bleiben mag, wenn jemand stirbt – und ich bin fest davon überzeugt, dass etwas bleibt – ich denke, dass es noch eine Weile ganz dicht um uns bleibt. Nicht im Körper, der bis zum Tod belebt wurde, aber doch irgendwie präsent.

Noch wichtiger als das Fensteröffnen war für mich persönlich das bewusste Abschiednehmen… Das Begreifen, dass er nun wirklich tot ist.
Dazu fand ich die Begleiterin des Palliativdienstes einfach bereichernd: sie war da, hat mich ganz fest in den Arm genommen (zwischen der mir bis dahin gänzlich unbekannten Frau und mir war angesichts des Todes eine spontane Nähe – sehr schön!) und mich auch ermutigt, mich mit dem toten Körper zu befassen – ich danke dir von Herzen, du Liebe, dass du so sehr und so besonders für mich da warst ♥

Diese letzten Kontakte, sie waren und sind so unsagbar wertvoll für mich. Ihn zu berühren, im wahrsten Sinne „begreifen“ zu können, dass er nun tot ist – ich habe keine Ahnung, wie ich das ohne diesen Kontakt hätte verstehen oder gar akzeptieren können…

Diesen Menschen, den man lebendig so oft berührt, umarmt, gestreichelt hat – den man von oben bis unten und von hinten und von vorne in und auswendig zu glauben kennt… Mit dem Tod wird er auf einmal unheimlich (mir jedenfalls). Haben wir das in unserer Gesellschaft so gelernt? Ich habe jedenfalls zuvor nie einen Menschen beim Sterben begleitet und Andreas war auch der erste Tote, den ich erlebt habe.

Bis dahin habe ich mich immer an dem in unserer Gesellschaft so verbreiteten Ausspruch festgehalten „behalte ihn/sie so in Erinnerung, wie du ihn/sie gekannt hast“.
Ja, klar, es ist leichter, den Menschen so im Kopf zu behalten, wie er erfüllt von blühendem Leben durch die Welt marschiert ist – aber ist das tatsächlich leichter?!? Wie bitte schafft der Verstand es dann, nachzuvollziehen, weshalb dieser Mensch auf einmal in einer Holzkiste oder einem vasenähnlichen Gefäß verschwunden ist? Da fehlt doch etwas?

Berührungsschreck…?

Nun war da diese Frau, die mich fragte, ob ich Andreas mit ihr gemeinsam waschen würde?

What?!? Ich soll einen Toten anfassen?!? Neeeeeein!!!

Doch! Hab ich! Und es tat so gut! Es hatte überhaupt gar nichts Unheimliches, sondern war ein Teil des Begreifens, dass er nun nicht mehr lebt – dass das, was wir da waschen, nur seine Hülle ist.
Mir dann zu überlegen, was er wohl am liebsten getragen hätte im Sarg – tieftraurig und doch so begreifend. Schließlich wusste ich genau, was er am liebsten trug. Das sollte er nun auch anziehen. Ganz praktisch etwas zu tun – die Kleidungsstücke zusammensuchen – hat mich in der Realität gehalten, hat mir dabei geholfen, nicht umzufallen.

Ich bin auch sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit genutzt habe, ihn noch ein wenig zu Hause zu behalten… Der Hausarzt kam, hat die offiziellen Untersuchungen durchgeführt (da war ich nicht dabei – ich glaube, das ist auch etwas, das man sich ersparen sollte…?), den Totenschein ausgefüllt – die automatische Folgerung wäre eigentlich, den Toten vom Bestatter abholen zu lassen.
Ich bin von dem von mir gewählten Bestatter in keinster Weise begeistert – schön war aber der Hinweis, dass der Körper nicht sofort abgeholt werden muss, sondern er noch eine Weile bleiben kann, wenn wir das möchten. Sie seien 24h erreichbar und kämen jederzeit, wenn sie den Verstorbenen abholen sollen.*

Nach und nach die Veränderungen seiner Hülle zu beobachten war direkt ein bisschen spannend – mein Sohn war nach den ersten Berührungsängsten ganz fasziniert und hat bei jeder Gelegenheit Bericht erstattet.
Für uns war es so leichter, Andreas‘ Körper abholen zu lassen. Ja, es hat mich vor Schmerz zerrissen, als die Männer vom Bestattungsinstitut ihn abgeholt haben – aber trotz alledem war es okay, denn sie haben mir nichts nehmen können, das nicht schon fort gewesen wäre…

Puh… Auch nach all‘ der vergangenen Zeit ist es sehr intensiv für mich, hierüber zu schreiben…

Ich bin aber dankbar und in Frieden mit diesem Abschied.

Woher aber kam nun dieses „Phänomen“, dass ich seit diesem Abschied nicht mehr bei geöffnetem Fenster schlafen konnte? Wollte ich all seine Energie im Haus halten? Die Luft, die er geatmet hat, weiter atmen? Nein, das passt nicht, denn frische Luft tat mir total gut… Ich denke, es war eher diese Überempfindlichkeit gegenüber allen Einflüssen von außen. Diese gefühlte Schutzlosigkeit gegenüber dem Leben… und dem Tod…
Da war Ruhe extrem wichtig.

Nun darf das Fenster also wieder geöffnet bleiben, während ich schlafe…
Ist das ein weiterer Abschied? Nein – einfach nur schön… Es ist einfach so passiert… Wandel durfte stattfinden…

Ich stelle mich ans Fenster und atme tief ein… und aus… Hach, Leben!

window-691542_1920
Foto: Pixabay

* Wusstest du, dass Verstorbene eine Weile zu Hause bleiben dürfen, bevor sie vom Bestattungsinstitut abgeholt werden? Bis zu 36h sind offiziell gestattet – es ist aber meines Wissens noch niemand verhaftet worden, der diese Frist überschritten hat und es gibt prominente Beispiele, die von einer längeren Aufbahrung berichten.

Frage beim Bestatter nach, wenn du unsicher bist – wenn du sicher bist, was du tun möchtest, dann frage nicht (wer viel fragt,… Und so ;0)

Es gibt zu dem Thema eine schöne Folge von „Talk about Tod“ vom Bestattungsinstitut Pütz-Roth. Hör doch mal rein…

Und: wusstest du, dass jemand, der im Krankenhaus verstorben ist, auch noch einmal nach Hause überführt und aufgebahrt werden darf?

Dieses Aufbahren ist sicher nicht jedermanns Ding – ich habe mich früher richtiggehend davor gegruselt und mich bei jeder Gelegenheit davor gedrückt. Heute empfinde ich es als seeeeehr wertvoll, auf diesem Wege Abschied zu nehmen. Und ich finde es wichtig, dass wir mehr und mehr solche Abschiede als natürlich akzeptieren (egal, ob wir es nun selbst tun würden oder nicht).

Wie immer: lass dich von Herz und Bauch leiten… ♥

Chapeau!

Chapeau!

Heute… Heute mache ich mal etwas ganz Seltsames: ich ziehe den Hut vor mir…

Chapeau, meine Liebe! Du bist einfach toll ♥

Huch? Wer mich kennt, weiß, dass das so gar nicht meine Art ist… Ich bin aufgewachsen mit dem Glaubenssatz „Eigenlob stinkt“ und dem quasi omnipräsenten „ach, naja, sooo toll war das jetzt auch nicht.“

Woher kommt also dieser „Ausbruch“?
Ich habe gestern mein E-Mail-Postfach aufgeräumt und wollte „nur mal ganz kurz“ noch nach einer E-Mail-Adresse schauen… Schwupps… Mit dem Hauch einer Sekunde saß ich in der Vergangenheit…

Dieser Ordner mit den E-Mails, die ich geschrieben und erhalten habe, als die Diagnose kam und in den 5 1/2 Wochen danach… als ich verzweifelt war… Ich habe sogar geschrieben, was für eine Scheiß-Angst (sorry, aber dafür gibt es einfach kein „korrektes“ Wort, das diese Wucht ausdrückt) ich habe angesichts der übermächtigen Verantwortung, die da auf mich zu rollte…

In mir tobt und tost es, während ich versuche, diese Zeilen zu formulieren… Es ist kein Schmerz im Jetzt, es ist der Schmerz, den ich damals fühlte… Ich erinnere mich…

Wenn ich könnte – ich würde zurückreisen zu dieser Zeit… Ich würde mich neben mich setzen und mich in den Arm nehmen. Mich selbst festhalten und mit mir aushalten, was da alles auf mich einstürzt…

hug-1315552_1920
Quelle: Pixabay

Das war alles einfach übermenschlich groß und eigentlich nicht aushaltbar.
Ist es vielleicht sogar so passiert? Habe ich als Zukunfts-Anja neben der leidenden und zitternden Anja-2014 gesessen und ihr beigestanden? Wie sonst hätte ich das alles überleben können?!?

Denn… Ich bin da mitten durch. Ich habe mich von meiner Angst nicht einschüchtern lassen… Ich habe mir in der Situation bereits selbst geholfen, indem ich meine Sorgen aufgeschrieben habe…
Spannend finde ich, dass ich mich an das Meiste davon gar nicht mehr erinnern kann…
Ich habe in einer Klarheit kommuniziert, die ein wenig schockierend und doch gerade dadurch so passend war… Und durch diese Klarheit habe ich auch genau die Rückmeldung bekommen, die ich in dem Moment gebraucht habe. Wer schockiert war, hat halt nicht geantwortet – wer das aushalten konnte, hat mir zurückgeschrieben, was mir in der Situation gut tat.
Ich habe darum gebeten, dass man mir nur Ermutigendes schreibt. Mitleid und Schwere hätte ich partout nicht aushalten können – war doch mein ganzes Leben zu der Zeit schon leidig und schwer…

Die Nachrichten, die ich daraufhin erhielt, waren daher motivierend, mitfühlend und haben mich durch die Zeit getragen… Ich danke an dieser Stelle allen, die mir mit ihren Nachrichten in dieser Zeit zur Seite gestanden haben.

Ich habe keinen Schimmer, ob ich mich bereits bedankt habe. Wo sich die Gelegenheit bot, habe ich es sicher getan (bin ja schließlich wohlerzogen ;0)… Dennoch ist es mir wichtig, diesen Dank noch einmal explizit auszudrücken – er kommt aus tiefstem Herzen:

…einfach: DANKE!!!

Was mir auch am Herzen liegt: ich möchte mir selbst danken!!! Ich bin beeindruckt und gerührt, was ich da alles gestemmt habe. Das habe ich unfassbar toll geschafft!

Ich habe in dieser unermesslich niederschmetternden Zeit in meinem Leben gut für mich gesorgt. Das was sooo groß!

Steige ich so richtig tief ein in diese schmerzhafte Phase… Wie unglaublich und unfassbar ist es bitte, dass ich heute lachend und hüpfend durchs Leben gehe? Wie ist das möglich?

„There is within each of us a potential for goodness beyond our imaginings.“

(Elisabeth Kübler-Ross)

In mir liegt eine fast magische Kraft, die ich heute feiern möchte. Mit dir gemeinsam am liebsten – machst du mit? Auch du hast diese Kraft in dir – sie steht dir zur Verfügung, wenn du sie brauchst. Es braucht Vertrauen… Oder eben einfach pure Verzweiflung, die das Nachdenken ausschaltet und dieses Urvertrauen zulassen kann…

Hüpfen, tanzen, lachen,… Nie hätte ich gedacht, dass solche Leichtigkeit zurückkehren kann. Dass ich Glück verspüren kann in unterschiedlichsten Abstufungen und Intensitäten. Dass ich auch die dunklen Tage und Wochen durchschreiten kann, weil ich weiß, dass das Licht am Ende dieser Zeit auf mich wartet und mich wieder strahlen lässt…

Ich bin so dermaßen froh und dankbar, dass ich es tatsächlich geschafft habe, diesen Kraftakt zu stemmen – ich war ja aber auch zu keiner Zeit wirklich einsam: Neben so vielen wichtigen Herzens- und Wegbegleitern:

…ich war stets an meiner Seite… ♥

 

 

Wenn zählen nicht hilft…

Wenn zählen nicht hilft…

Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnn!!! Grrr… Ich bin so wütend… Ich könnt’…

…ja, was denn?!?

Eigentlich wollte ich heute von meiner Wut schreiben – da gibt’s so Tage, da könnt‘ ich boxen… Brüllen… Mit dem Fuß aufstampfen… Heute ist so einer…

Tja, und dann habe ich ein passendes Foto zu diesem Beitrag gesucht… Und bei den Suchergebnissen hab ich erst die Stirn gerunzelt… Dann zuckte ein Mundwinkel… Und schließlich saß ich hier und habe schallend gelacht. Ich finde, dass Menschen unfassbar witzig aussehen, wenn sie wütend sind :)

wuetend_921004_1920
Quelle: Pixabay

Es gibt aber auch Zeiten, da ist so ein Wutgefühl nicht so schnell verschwunden. Ich weiß gar nicht so genau, ob die Wut erst so richtig präsent in Verbindung mit meiner Trauer wurde?! Spüre ich sie so stark, weil irgendwie alle Gefühle so potenziert auftreten?!? Oder macht Trauer einfach ab und an irre wütend?

Wie auch immer – ich habe so meine Probleme mit ihr… dieser Wut… Die passt nämlich nicht zu alten Glaubenssätzen, die ich gut verinnerlicht habe: so ein „sei hübsch brav“ oder „benimm dich!“… Da kann man nicht einfach so herumbrüllen, oder?!?

DOCH!

Ich kann das aber nur zu Hause am Meer oder im Wald – wenn keiner guckt… Manchmal würde ich mich gerne freier fühlen und meine Wut einfach raus lassen.
Jedenfalls merke ich, dass es mir so ohne Gebrüll nicht gut geht… Da brodelt es richtig in mir. Wut kocht… Und irgendwann fliegt der Deckel hoch. Und das meist in völlig unangemessenem Rahmen.

Ich kenne Trauernde, die lassen so richtig die Sau raus. Wenn nämlich die Wut so irre groß ist, dass man es nicht mehr aushalten kann – dann muss ein Ventil her. Denn sonst könnte sich die Wut gegen einen selbst richten… Ja, und wie alle unterdrückten Gefühle auch irgendwann krank machen.

Austoben…

Hilfreich ist es, wenn man dann eine Möglichkeit findet, wo man sich austoben kann ohne anderen zu schaden… Zum Beispiel:

  • Kissen boxen: einfach mal völlig hemmungslos das Kopf- oder Sofakissen vermöbeln. *zack* druff… Boxen, hineinbrüllen, an die Wand werfen… Da kann man herrlich Energie ablassen – und niemand kommt zu Schaden
  • Gartenschlauch: als Steigerung kann man auch ein Schlauchstück nehmen – die Tätigkeit bleibt die selbe: Draufhauen!
  • Crash-Room: die gibt’s in immer mehr Großstädten… Hier kann man sich einen möblierten Raum mieten und den nach Herzenslust mit Baseball-Schläger oder einem Hammer zerlegen.
  • Rasenmähen in erhöhtem Tempo: einfach super! Das Adrenalin wird abgebaut und hinterher ist auch noch der Garten schön ;0)
  • Joggen gehen, Kick-Boxen, Inlinerfahren,… Körperliche Aktivität baut Adrenalin ab – geh‘ raus und tob‘ dich dort aus!

Eine Übung hat meine Trauerbegleiterin mit mir gemacht. Kennst du noch von früher aus der Kindheit die nein-doch-Diskussionen? So ähnlich funktioniert das auch:

Man steht sich zu zweit gegenüber, hält sich an beiden Händen, schaut sich in die Augen… Einer von beiden beginnt mit einem lauten, wütenden „NEIN!!!“, der andere brüllt zurück „DOCH!!!“ oder „JA!!!“ so energisch und laut wie es geht… Das dann fröhlich abwechseln, immer hin und her…
Ogottogott, war das peinlich… Und meine Nachbarn haben sehr sicher gedacht, ich bin total bekloppt… Aber irgendwie war es auch befreiend – und letztlich sogar lustig *lach*

Tja, und was ich gerade merke: darüber schreiben hilft mir… Je länger ich hier tippe, umso friedfertiger werde ich.

Also: finde deinen Ausdrucksweg, um deine Wut rauszulassen. Sie darf da sein, sie darf explodieren… Und dann darf sie auch wieder gehen… still und friedlich…

…oder mit einem enormen Türenknallen!

Anders als gedacht…

Anders als gedacht…

Es gibt diese recht breit gültige Ansicht, dass es eine besondere Ehre sei, wenn man dabei sein darf, wenn jemand stirbt.

Mal ganz unwissenschaftlich daher geschrieben: Sterbende scheinen in gewisser Weise ihren Todeszeitpunkt „steuern“ zu können. Mal scheint jemand, der im Sterben liegt, ausgerechnet dann zu sterben, wenn der Betreuende einkaufen gegangen ist. Oder aber es liegt jemand im Sterben und scheint zu warten, bis noch jemand ans Sterbebett kommt, mit dem noch ein klärendes Gespräch geführt werden muss, bevor er oder sie sterben „darf“… Read more